Viszerale Therapie und Motorik in Neurologie und Geriatrie

Bewegungsmuster verändern, modulatorische Effekte auf geschädigtes ZNS erzielen, Plastizität des Gehirns nutzen, neue Behandlungstechniken unmittelbar integrieren und kombinieren

Welchen Einfluss hat das Viszerale System auf Gelenksbeweglichkeit, Gangbild, Bewegungskontrolle, Gleichgewicht und Tonusregulation?

Haben Techniken der Viszeralen Therapie einen modulatorischen Effekt auf ein geschädigtes ZNS?

Wie können wir die Plastizität des Gehirns dabei nützen?

Kursinhalt

  • Oftmals ist der Therapieerfolg in der Neurologie, Geriatrie, Palliativmedizin oder im Hausbesuchsbereich begrenzt.
  • Gründe dafür sind oft Begleitsymptome wie starke Beeinträchtigungen des Verdauungs- und Urogentitaltraktes als auch des cardiopulmonalen Systems bei Patienten mit Hemiplegie, MS, Parkinson, Querschnitt, Muskelerkrankungen, aber auch bei orthopädischen Problemen.
  • Diese Störungen haben einen starken Einfluss auf Gelenksbeweglichkeit, Motorik, Gangbild, Rumpfaktivität, Gleichgewicht und posturale Haltung.
  • Sorgfältig ausgewählte und erprobte Techniken der Viszeralen Therapie können die Effektivität der neurophysiologischen Behandlung bei PatientInnen mit Hemiplegie, Multipler Sklerose, Morbus Parkinson, Muskelerkrankungen etc. wesentlich verbessern.
  • Die TeilnehmerInnen erhalten neue Denkansätze zur Ergänzung der bisherigen Therapie.
  • Eine Möglichkeit der etwas anderen Sichtweise auf unser Zentralnervensystem!
  • Erlernte Techniken können unmittelbar nach dem Kurs angewendet und mit jedem Behandlungskonzept kombiniert werden.

KURSANMELDUNG

Viszerale Therapie und Motorik
in Neurologie und Geriatrie

490,- € Dauer: 4 Tage

Kurszeiten:

9.00 - 18.00 Uhr
letzter Tag 08.30 - 17:30 Uhr

Unterrichtseinheiten (UE):

40 UE zu je 45 Min. = 40 Wochenstunden

Kursübersicht

Alle themenspezifischen Kurse sind einzeln und in beliebiger Reihenfolge buchbar.

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Nach Abschluss des Kurses können alle Techniken unmittelbar im Praxisalltag angewandt werden.